Veröffentlicht von Tommy am 17.10.2019

Siedler und Goblins: Founders’ Fortune im Kurztest

Bei all den Hochglanztiteln, dem Umstieg auf VR und der beständigen Jagd nach neuen Trends vergessen Entwickler und Publisher nicht selten, worauf es Spielern wirklich ankommt: gute Unterhaltung! Founders’ Fortune gewinnt keine Preise für seine außergewöhnliche Grafik, das einzigartige Konzept oder das neuartige Gameplay. Es handelt sich schlichtweg um eine Simulation, die seine Spieler ernst nimmt und mit hohem Spielspaß punktet.

Neu in einer unbekannten Welt

Founders Fortune startet wie ein klassisches RPG. Denn während die ersten Kolonisten auf ein besseres Leben hoffen, verfügen sie nur mit Abstrichen über Nahrung, Kleidung und Ressourcen. Konsequent bestehen die ersten Aufgaben darin, Gebäude, Möbel und primitive Ausrüstung zu kredenzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Wie Häuser aussehen und mit welchen Möbeln sie bestückt werden, entscheidet ausschließlich der Spieler selbst. Doch Obacht: Mit jedem neuen Tag gewöhnen sich die Kolonisten an ihr neues Dasein. Das Steinbett mag am Anfang genügen, wird aber schon bald zu einem unbequemen Makel. Im Fokus steht die Befriedigung aller Wünsche. Unzufriedene Kolonisten sind schlechte Kolonisten.

Der Bauernhof wächst

Ein Glück, dass die Kolonisten nicht darauf aus sind, auf der faulen Haut zu liegen. Es wäre sonst wohl kaum möglich, sie an ihre neuen Berufe zu gewöhnen! Spieler schöpfen aus einer Vielzahl individueller Optionen, bilden Handwerker, Förster oder Köche aus. Jeder Beruf hat mehrere Stufen, so dass es sinnvoll ist, die Siedler auf eine bestimmte Tätigkeit zu spezialisieren. Je mehr Güter vorhanden sind, desto schneller erscheinen reisende Händler an den Toren, um die Vorräte zu kaufen. Das ist auch bitter nötig: Niemand möchte umsonst arbeiten! Zu beachten ist allerhöchstens, dass es den Frauen und Männern niemals an Nahrung fehlen darf. Mit leerem Magen ist es bei Founders Fortune unmöglich, nennenswerte Fortschritte zu erzielen.

Von Waffen und streitsüchtigen Tikigoblins

Häuser bauen, die Ernte einholen und Kolonisten glücklich machen? Das ist bei Founders’ Fortune nur die halbe Miete! Denn wo gebaut wird, da wird aus naheliegenden der Lebensraum anderer Erdbewohner verunstaltet. So gilt es bald, die Bevölkerung gegen die einheimischen Tikigoblins zu verteidigen. Jene sind nämlich rein gar nicht scharf darauf, den schönen Flecken Natur zu teilen. Wenn nicht gerade Nahrung angepflanzt wird, sollten sich Spieler daran machen, den Wall zu verfeinern und die Siedler über Waffenkunde zu belehren. Keine Sorge aber: Im Stil von Minecraft mögen zwar durchaus viele Feinde auf den Angriff warten, doch so richtig gefährlich wird das Spiel nicht.

Gib deinen Senf dazu

Werbung

With love for gaming since 1983 ★ TooCrazyGAMES ★ Eine Marke von TooCrazyMEDIA

Diese Webseite nutzt leckere Cookies für ein besseres Nutzererlebnis. Bitte akzeptiere die Cookies für eine technisch einwandfreie Nutzung unseres Angebots. Vielen Dank.