No Man’s Sky ★ (Vorab-) Review

Tommy  geschrieben von Tommy am 19.10.2016

No Man’s Sky ist wohl das Spiel in 2016, welches das größte Aufsehen auf sich gezogen hat – und es immernoch macht. Denn laut Aussagen der Community wurden versprochene Inhalte zurückgehalten, und auch die grafische Umsetzung lässt an einigen Stellen Fragen offen. Die Medien überschlagen sich mit negativen Schlagzeilen um das Spiel und dessen Entwickler Hello Games. Was aber steckt dahinter?

Im Moment ist fast alles, was man im Netz zum Weltraumabenteuer findet, reine Spekulation. Wie viel Wahrheit in einigen Artikeln steckt sei an dieser Stelle dahingestellt, denn so mancher Zustand lässt sich dementieren. Beispielsweise wurde No Man’s Sky mit Survivaltiteln, wie bspw. MineCraft verglichen. Das sind im wahrsten Sinne des Wortes zwei verschiedene Welten, denn in dem einen Spiel ist man auf einer und im anderen entdeckt man sie reihenweise.

“No Man’s Sky” ist ein Spiel voller Missverständnisse und Opfer einer falschen bzw. fehlenden Kommunikation auf sehr vielen Ebenen. So hat “No Man’s Sky”-Schöpfer Sean Murray auf Twitter schon lange kein Statement mehr hinterlassen. Die letzten Facebook-Einträge sind aus April 2016. So kennt man es nicht. Die Werbetrommel wurde letztendlich bis zum Release ordentlich gekurbelt.

Anfang Oktober kam die Meldung, dass Hello Games mit Hochdruck an einem neuen Patch arbeite. Niemand kann aber sagen, ob das stimmt. Und so zieht es sich hin, und wirklich jeder, ob Spieler, Publisher oder Blogger, hängt in der Luft.

Das ist nicht nur schade, denn das Spiel bietet sehr viel Potential, sondern auch sehr ärgerlich. Für einen 60-Euro-Titel sollte man zumindest ein ausgereiftes Spiel erhalten. Bereits in den ersten beiden Folgen des Gameplays ist bspw. aufgefallen, dass die grafische Umsetzung so mancherorts nicht ausgefeilt ist. Weiterhin fehlen versprochene Features, wie bspw: planetare Physik, Schiffsklassen mit maßgeblichen Unterschieden, Landungen auf Asteroiden, riesige Weltraumschlachten, Ringwelten, Sandplaneten, Flüsse und das aller wichtigste: Die Interaktion mit anderen Spielern.

Laut einem Blogartikel von PC Games haben sich zwei Spieler getroffen, sich aber nicht gesehen, sodass wiederum nicht von einem Treffen, also einer Interaktion, gesprochen werden kann.

An der Stelle bleibt nur zu hoffen, dass viele Versprechen, die nicht zum tragen gekommen sind, letztendlich doch eingehalten werden und wir ein ausgereiftes Spiel aus einem anderen Universum bekommen.

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